Lebens- und Futtermittelindustrie

Fachliches Schädlingsmanagement in der Lebens- und Futtermittelindustrie

Hohe Hygieneansprüche, steigender Verbraucherschutz und strenge Qualitätsstandards haben dazu geführt, dass in diesen Bereichen geeignete Verfahren zur Schädlingskontrolle eingeführt werden müssen.

Hierfür bilden folgende Gesetze und Regelungen unter dem Gesichtspunkt von „IPM“ (engl.: Integrated Pest Management) die Rahmenbedingungen unter denen das Schädlingsmanagement zu erfolgen hat. Diese wären:

  • Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV)
  • DIN 10523
  • VO (EG) Nr.852/2004
  • Lebensmittel- Bedarfsgegenstände und Futtermittelgesetzbuch (LFGB)

IPM steht hier für die Kombination von Verfahren, bei denen unter vorrangiger Berücksichtigung biologischer, biotechnischer und anderer Maßnahmen die Anwendung chemischer Bekämpfungsmittel auf ein notwendiges Maß beschränkt bleibt.

Viele Auftraggeber der Lebensmittelindustrie, hier mit besonderem Schwerpunkt in der lebensmittelverarbeiteten Produktion richten oft ihre gesamten Maßnahmen und relevanten Verfahrensabläufe nach internationalen Qualitätsstandards aus. Dazu zählen in Deutschland:

  • DIN EN ISO 22000 (Internationaler Standard für Lebens- und Futtermittel)
  • IFS (International Featured Standard, Food)
  • BRC (British Retail Consortium)
  • AIB (American Institute of Baking)

Um in diesen Bereichen den Maßstäben und Qualitätsstandards nachzukommen erfordert es viel Fachwissen, Erfahrung und entsprechend geschultes und qualifiziertes Personal. Ebenso wird ein hohes Maß an Flexibilität vorausgesetzt um schnellstmöglich reagieren zu können.